Küken im Schulzimmer

Veröffentlicht am: 4. Juli 2026

Nach den Frühlingsferien hatte unsere Klasse 4b das Thema Hühner im NMG. Um das Thema richtig zu verstehen, haben wir in einem Brutkasten Eier ausgebrütet, aus welchen dann Küken geschlüpft sind. Diese hatten wir noch einige Zeit im Schulzimmer.

So funktioniert das Ausbrüten:
Am 19. Mai haben wir zwölf Eier in einen Brutkasten gelegt. Der Brutkasten muss immer eine Temperatur von 37,5 °C haben und eine Luftfeuchtigkeit von 45%. Der Brutkasten dreht sich langsam hin und her. In der freien Wildbahn würde das Huhn das Ei immer wieder drehen.
Nun entwickelt sich das Küken langsam im Ei.

Einige Tage vor dem Schlüpfen muss der Brutapparat vom Wagen genommen werden, damit die Eier nicht mehr gedreht werden. Die Luftfeuchtigkeit haben wir auf 65% gestellt.

Nach 21 Tagen schlüpfen die Küken. Bei uns schlüpften sieben Küken. Vier Eier waren nicht befruchtet und ein Küken starb im Ei. Ein Küken kam erst am 23. Tag auf die Welt, als wir schon gedacht haben, es schlüpft nichts mehr. Wir hatten 5 Brama-Hühner und 2 Vorwerk.

Für die Küken hatten wir ein kleines Gehege mit einer Wärmeplatte. Weil es im Schulzimmer aber sowieso sehr heiss war, gingen die Küken nur selten unter die Platte.

Wir durften die Küken viel halten und auch im Schulzimmer herumspazieren lassen. Natürlich mussten wir auch den Stall ausmisten, frisches Wasser und Futter geben und schauen, dass es den Küken gut geht. Die Küken entwickelten sich sehr schnell.


Nach knapp drei Wochen konnten wir die Küken auf den Bauernhof bringen.
Es war ein grossartiges Projekt!

Mila und Sophia